Etwa die Hälfte aller deutschen Haushalte verfügt inzwischen über einen Kaminofen, Kachelofen oder einen offenen Kamin.
Nach Schätzungen der Ofenbauer wird die Nachfrage nach
Kaminöfen in den kommenden Jahren weiterhin auf hohem Niveau verbleiben. Zum einen ist ein Kaminofen,
Kachelofen oder ein offener Kamin mit seiner Flamme ein sehr schöner
Einrichtungsgegenstand. Zum anderen ist die Wärmerzeugung mit Holz wesentlich günstiger als mit Öl oder Gas:
Mit einem Festmeter Holz erhält man die gleiche
Wärmeleistung wie mit rund 200 Litern Öl.
Während
Gas jedoch fast keinen Feinstaub freisetzt,
Öl im Vergleich zu Holz nur wenig Feinstaub
erzeugt, besteht etwa 97% des Gesamtstaubs
aus Kaminen, Kaminöfen und Kachelöfen aus Feinstaub.
Wenn Sie einen Kaminofen, einen Kachelofen oder einen offenen Kamin betreiben - oder auch generell mit Pellets, Holz oder Kohle heizen - benötigen
Sie in den kommenden Monaten eventuell einen
Rußfilter für Ihren Kamin. Grundlage ist die Novelle
der
BundesImmissionsschutzverordnung.
Mit dem
Rußfilter für den Kamin möchte die Bundesregierung die
Feinstaub-Belastung durch Kamine, Kaminöfen, Kachelöfen und
andere mit Holz oder Kohle betriebenen Heizungen und Öfen deutlich verringern.
Die Forderung nach einem Rußfilter für Kamine und Kaminöfen wurde vor allem laut, da in den vergangenen Jahren - sicherlich auch aufgrund
der steigenden Öl- und Gaspreise - vermehrt Kamine, Kaminöfen und Kachelöfen in Deutschland verkauft wurden und damit zu einer
Erhöhung der Feinstaub-Belastung in der Luft geführt haben.
Lesen Sie weiter:
Wieviel Feinstaub emittiert ein Kamin und welche Krankheiten können entstehen